Welche CFD Basiswerte gibt es?

CFDs sind unter anderem für ihre Vielfalt an handelbaren Basiswerten bekannt. Während auf den ersten CFD-Plattformen für Privatanleger die Auswahl an Basiswerten noch recht übersichtlich erschien, ist das heutige Produktangebot der CFD-Broker sehr umfangreich, was ein sehr flexibles Agieren möglich macht. Das Angebot an handelbaren Basiswerten ist jedoch von Broker zu Broker verschieden. Es stellt daher ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Auswahl des Anbieters dar. Zu den Schwerpunkten bei den meisten CFD-Brokern zählen Aktienindizes, Aktien, Devisen, Rohstoffe, Anleihen und Zinsen.

CFDs auf wichtige Aktienindizes

Zu den beliebtesten Basiswerten, die mit einem CFD gehandelt werden können, zählen wohl die Aktienindizes. Nahezu jeder CFD-Anbieter hat mindestens einen Differenzkontrakt auf einen Aktienindex zu bieten. Unter einem Aktienindex versteht man im Grunde genommen eine Kennzahl, welche die Entwicklung von einem bestimmten Aktienkorb widerspiegelt. Aktienindizes können nach Regionen, Ländern und nach Sektoren geordnet werden. Besonders häufig anzutreffen sind im CFD-Bereich nordamerikanische sowie europäische Aktienindizes. Es gibt aber immer mehr Anbieter, die ihr CFD-Produktsortiment auf südamerikanische, indische, singapurische, schweizerische, chinesische, japanische, australische und russische Indizes ausgeweitet haben. Die Handelszeiten der CFDs auf Indizes orientieren sich oftmals an den Handelszeiten der Futures auf Indizes. Bei einigen Anbietern ist der Handel mit bestimmten CFDs auf Indizes unter der Woche rund um die Uhr möglich.

Differenzkontrakte auf Einzelaktien

CFDs sind nicht nur auf Aktienindizes, sondern auch auf bestimmte Einzelaktien möglich. Selbstverständlich können nicht alle Aktien via Differenzkontrakt gehandelt werden. Schließlich ist das Angebot an echten Aktien, die an den Börsen auf der ganzen Welt gehandelt werden, in der Zwischenzeit nahezu unendlich groß. Während einige Anbieter von Differenzkontrakten CFDs auf mehrere hundert Aktien anbieten, beschränken sich andere Anbieter auf eine kleine Selektion. Hier gibt es demnach zum Teil erhebliche Unterschiede. Wer gerne Aktien handelt, sollte diesen Aspekt bei der Auswahl des Brokers auf jeden Fall weiter in den Vordergrund stellen. Schwerpunkte werden meist auf sehr liquide US-Aktien und auf Aktien aus Europa, die auch in den bedeutenden Indizes enthalten sind, gesetzt. Die Handelszeiten der CFDs auf Aktien orientieren sich in aller Regel an den Handelszeiten der Börsen, an denen die jeweiligen Aktien gehandelt werden.

Der Handel mit Währungen via CFD

Der Handel mit Währungen, auch Devisenhandel genannt, ist auch via CFD möglich. Devisen können erst seit einigen Jahren von privaten Investoren gehandelt werden. In der Zwischenzeit zählt der Devisenmarkt jedoch zu den beliebtesten Segmenten bei privaten Tradern. Der Devisenmarkt, der als umsatzstärkster Markt weltweit gilt, wartet mit einer dezentralen Struktur auf. Das bedeutet, das Devisen in der Regel nicht an einer zentralen Börse, sondern außerbörslich gehandelt werden. Institutionelle Marktteilnehmern spielen in diesem Markt eine sehr große Rolle. Gehandelt werden sogenannte Währungspaare. Jedes Währungspaar besteht aus einer Basiswährung und einer Kurswährung. Die erstgenannte Währung findet immer als Basiswährung Bezeichnung. Das Währungsverhältnis gibt an, wie viele Einheiten der Kurswährung erworben werden müssen, um eine Einheit der Basiswährung zu bekommen. Auch CFDs auf Währungspaare können wie CFDs auf Aktienindizes oder wie CFDs auf Einzelaktien sowohl long als auch short gehandelt werden. Als umsatzstärkste Währung kann der US-Dollar, der immer noch als wichtigste Leitwährung auf der Welt gilt, angesehen werden. Dementsprechend sind viele Währungspaare, die den US-Dollar als Kurs- oder Basiswährung beinhalten, sehr umsatzstark und liquide. Liquide Märkte können sehr vorteilhaft zu handeln sein, da sie meist einen niedrigen Spread aufwarten. Zu den umsatzstärksten und liquidesten Währungspaaren gehören EUR/USD, USD/JPY, GBP/USD, USD/CHF, USD/CAD, AUD/USD sowie NZD/USD. Auf den meisten CFD-Plattformen können diese wichtigen Währungspaare, die auch oft als FX-Majors bezeichnet werden, getradet werden. Bei etlichen CFD-Brokern werden auch noch die sogenannten FX-Minors und diverse exotische Währungen angeboten. Mehr als 100 verschiedene Währungspaare im CFD-Produktangebot sind also bei vielen Anbietern keine Seltenheit. Normalerweise können CFD auf Währungspaare von Sonntagabend bis Freitagabend rund um die Uhr getradet werden. Es gibt aber auch CFD-Anbieter, die täglich eine kleine Handelspause einlegen.

CFDs auf diverse Rohstoffe

Ein weiteres Produktsegment, welches von einem großen Teil der CFD-Broker angeboten wird, sind Differenzkontrakte auf Rohstoffe. Grundsätzlich können die Rohstoffmärkte in die Segmente Metalle, Energierohstoffe und Soft-Commodities eingeteilt werden. Zu den Standardwerten im Metallsegment, die bei den meisten CFD-Brokern gehandelt werden können, zählen Gold und Silber. Zwischenzeitlich haben aber auch diverse Broker CFDs auf Palladium, Platin, Kupfer und andere Metalle im Angebot. Zu den gängigen Werten im Sektor Energie zählen das leichte US-Rohöl, Brent-Rohöl, Heizöl und Gas. Den sogenannten Soft-Commodities werden Werte wie Kakao, Kaffee, Futtervieh oder Sojabohnen zugeordnet. Die CFDs orientieren sich in Anbetracht der Handelszeiten in aller Regel an den Futures auf diese Rohstoffe.

Anleihen und Zinssätze und andere exotische Underlyings

Bei diversen CFD-Brokern können nicht nur Differenzkontrakte auf Aktienindizes, Aktien, Währungen oder Rohstoffe, sondern auch auf Anleihen, Zinssätze und auf andere exotische Underlyings gehandelt werden. Zu den gängigen Basiswerten im Anleihesegment zählen unter anderem deutsche, europäische sowie US-amerikanische Staatsanleihen, zu denen zum Beispiel die T-Notes oder T-Bonds gehören. Wie es bei vielen anderen CFDs der Fall ist, orientieren sich auch ein großer Teil der CFDs auf Anleihen, Zinssätzen und exotischen Underlyings an den Handelszeiten der jeweiligen Futures.

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Allgemeiner Risikohinweis: CFDs sind komplexe Finanzprodukte mit Hebelwirkung. Der Handel mit CFDs birgt ein hohes Risiko und ist daher nicht für jeden Anleger geeignet.
73-89 % aller Privatanleger verlieren Geld beim CFD-Handel. Investieren Sie nur die Summe, dessen Verlust Sie sich leisten können.
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