FCA will CFD-Regulierung verschärfen

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Schon wieder gibt es Neues aus der Welt der CFDs zu berichten. Es ist noch gar nicht lange her, da bereiteten die Äußerungen seitens der BAFin zum Thema CFD der Tradergemeinde jede Menge Sorgen. Nun sind schon wieder Nachrichten im Umlauf, die für so manche Traderin beziehungsweise so manchen Trader von CFDs für Kopfschmerzen sorgen können.

Dieses Mal stammen sie allerdings nicht aus Deutschland, sondern aus Großbritannien, dem Mutterland der Differenzkontrakte. Es wird davon berichtet, dass die Financial Conduct Authority, auch einfach nur FCA genannt, die Regulierung von Anbietern im CFD-Bereich deutlich verschärfen soll. Die folgenden Abschnitte sollen verdeutlichen, wer die FCA ist, welche Ziele sie hinsichtlich der CFDs verfolgt und welche Auswirkungen ihr Vorgehen auf Deutschland haben kann.

Wer ist die FCA und was macht sie?

Die britische Financial Conduct Authority ist eine Behörde, die neben der Prudential Regulation Authority, kurz PRA, als Finanzaufsicht aktiv ist. Ein Zuständigkeitsbereich der Financial Conduct Authority ist der Schutz der Konsumenten. Dieser Zusammenhang verdeutlicht, wie das Agieren der FCA zu bewerten ist. Die Kundinnen und Kunden sollen also besser geschützt werden.

Welche Ziele soll die Financial Conduct Authority hinsichtlich der CFDs verfolgen?

Unter anderem geht es bei den Verschärfungen um die maximalen Hebel. CFDs werden schließlich nicht selten mit sehr hohen Hebeln gehandelt. Der Leverageeffekt sorgt dafür, dass nicht nur das Gewinnrisiko erhöht wird, sondern auch, dass das Risiko von hohen Verlusten steigt. Eine Analyse soll ergeben haben, dass sehr viele Kunden Geld verlieren, wenn sie mit CFDs handeln. Der maximale Hebel soll also limitiert werden. Für unerfahrene Händler soll es zudem spezielle Regelungen geben. Zu den konkreten Maßnahmen sollen neben standardisierten Risikohinweisen auch die Offenlegung von Gewinn- beziehungsweise Verlustverhältnissen gehören. Darüber hinaus betrifft die verschärfte Regulierung das Thema Bonus-Anreize – diese sollen nämlich verboten werden.

Kann das Vorgehen der FCA Auswirkungen auf Deutschland haben?

Natürlich kann sich das Vorgehen der britischen Financial Conduct Authority auch auf Deutschland auswirken. Es ist nicht unrealistisch, dass sich die BAFin in Deutschland das Vorgehen der FCA zumindest ansatzweise als Vorbild nehmen wird. Äußerungen, die darauf schließen lassen, dass es Regulierungsmaßnahmen seitens der BAFin geben wird, sind ja schon zu verzeichnen. Es muss also damit gerechnet werden, dass es auch in Deutschland Verschärfungen geben wird. Allerdings sind sowohl das Vorgehen der BAFin als auch der FCA nicht unbedingt als negativ aufzunehmen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass das Trading mit CFDs für die Kundinnen und Kunden transparenter, sicherer und damit letzten Endes vielleicht auch besser wird.

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Allgemeiner Risikohinweis: CFDs sind komplexe Finanzprodukte mit Hebelwirkung. Der Handel mit CFDs birgt ein hohes Risiko und ist daher nicht für jeden Anleger geeignet.
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